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Wed, Jan

(klicken/wischen) Mit  Kunstfleisch aus Pflanzenprotein und -fasern will  „Planted Chicken“, ein Zürcher Start-up, demnächst auch den deutschen Markt erobern. Das Versprechen: Ihr Fleisch auf Pflanzenbasis soll genauso gut schmecken wie echtes Hähnchenfleisch, aber zugleich gesünder sein. Und vor allem müssen dafür keine Tiere sterben. Wobei: Urteile wie "täuschend echt" sind mit Vorsicht zu geniessen. Die Veganer-Bewegung hat nun mal viele Sympathisanten auf Redaktionen Mehr...

 
 

 (wischen/klicken) Eis hat immer Saison, Festtage hin oder her. Also: Was bei McD funktioniert, dürfte erst recht in der Eisdiele funktionieren. Die Bestellung am Bildschirm und die bargeldlose Bezahlung. Mehr...

 

Symbolbild
Kommentar von artichox-Chefredakteur Christian Meyer
Was Journalisten in Publikumsmedien über Restaurants schreiben, kann der Branche nicht einerlei sein.
Oft liefern sie interessante Hinweise zum Zustand der Gastronomie. Mischa Stünzi vom Berner "Bund" macht ein paar Bemerkungen zu Spitzenrestaurants unter dem Titel "Bern braucht kulinarische Leuchttürme". Die Grösse eines Ortes habe nichts mit der Rentabilität eines Spitzenrestaurants  und dessen Betrieb würde auch in kleinen Orten funktionieren. Er bringt dazu ein Beispiel aus der abgelegenen skandinavischen Provinz. Das stimmt, aber leider nur teilweise.
Was Mischa nicht anspricht, beziehungsweise nicht weiss: Preisgekrönte Restaurants abseits der grossen Routen haben oft eine jahrelange Anlaufzeit. Dies schaffen sie nur dank hartem Einsatz, günstigen Mietbedingungen und viel Talent ihrer Köchinnen/Köche. In Städten wie Bern ist ein derart zeitraubender Aufbau mit dem Ziel der Rentabilität  nur in Ausnahmefällen möglich. Nämlich dann, wenn beispielsweise ein gut rentierender Hotelbetrieb quersubventioniert und auf einen Spitzenkoch als Aushängeschild setzt. Oder ein Mäzen zur Stelle ist.
Warum funktioniert oftmals in der Provinz, was in Städten für Gastronomen nahezu unmöglich ist? Der Grund ist einfach - die Mieten selbst an peripheren städtischen Lagen sind zu hoch. Und: Auch einem gut laufenden Hotel kann der Unterhalt eines Spitzenrestaurants schlicht zu teuer werden, wie man am Beispiel des Berner "Meridiano" im Hotel Allegro sieht. Der Betrieb des 16-Punkte-Restaurants (GM) wird per 1.1.2020 eingestellt. Mehr über die Berner Gastroszene...

 

(Klicken/wischen) Essig im Drink - Eintagsfliege oder Megatrend? Die Beurteilung von Hypes fällt manchmal  auch ausgewiesenen Fachleuten schwer. Im vorliegenden Fall  - Essig im Cocktail - dürfte es sich eher um eine Zutat handeln, die Bestand haben wird. Mehr...

 

Studie:Wenn die Deutschen ins Restaurant gehen, essen sie gerne Fleisch. 53 Prozent der Bundesbürger bestellen immer ein Fleisch- oder Fischgericht, 37 Prozent ab und zu. Besonders beliebt sind deshalb Lokale, in denen Fleischliebhaber auf ihre Kosten kommen: So essen zwei Drittel der Deutschen gern in Burger- und Steakrestaurants.
Anmerkung: Diese Kernaussage kommt aber erst im dritten Absatz der von vegconomist veränderten Medienmitteilung. Ein Lehrstück, wie Medien täglich versuchen, Leser zu manipulieren. Mehr...

Schweinefleischkonsum seit Jahren leicht rückläufig - selbst des Schweizers Freizeitvergnügen Nummer 1 - die Grillparty - kann dies nicht ändern. Mehr...

 

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