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Thu, Aug

Sars-CoV-2/Aerosole sind infektiös - der Beweis

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US-Wissenschaftler liefern Beweis: Kleinste Partikel in der Luft (Aerosole) können infektiöse Viren enthalten. Mehr...

In geschlossenen Räumen ist jedoch die Ansteckungsgefahr kaum zu bannen. Hier schweben Coronaviren stundenlang durch die Luft. Besser als 1,5 Meter Abstand schützt häufiges Lüften
In geschlossenen Räumen ist jedoch die Ansteckungsgefahr kaum zu bannen. Hier schweben Coronaviren stundenlang durch die Luft. Besser als 1,5 Meter Abstand schützt häufiges Lüften.

 

Die Superspreader an Veranstaltungen. Mehr...
Corona-Virus/Covid-19. Aerosole - winzige, mit Viren beladene Tröpfchen - schweben minutenlang in der Luft und bedrohen Menschen in  Lifts und bei ungenügendem Abstand von "Superspreadern". Auch Klimaanlagen und Lüftungen geraten in die Kritik. Mehr...

Corona-Virus. Die grössten Risiken im Restaurant - wie behandelt man Lebensmittel nach dem Einkauf - was bringt Wasser und Seife bei der Desinfektion - wie gefährlich ist Verpackungsmaterial - Fragen über Fragen. Das Update...

Corona-Virus. Man hat das Thema satt, "Unterkante Oberlippe", sozusagen. Trotzdem muss man sich als Hotelier oder Gastronom ständig über den neuesten Forschungsstand informieren. Die letzten wissenschaftlichen Erkenntnisse  über das Corona-Virus des Robert-Koch-Instituts (RKI) im Deutschlandfunk: Die Tröpfcheninfektion ist die grösste Gefahr. Und: Die sogenannten Superspreader geraten in den Fokus der Wissenschaftler. Von ihnen über die Atemwege freigesetzte, feinste Partikel, sogenannte Aerosole, können noch minutenlang im Raum oder beispielsweise im Zugsabteil schweben. Häufiges Lüften soll das Ansteckungsrisiko verringern;  Klimaananlagen ohne Spezialfilter sind möglicherweise eine Gefahrenquelle. Ausserdem: Atemschutzmasken verringern ebenfalls das Risiko, und zwar überall dort, wo Menschen zusammen kommen und reden, singen, niesen, husten. Kurz: Veranstaltungen in geschlossenen Räumen stellen nach wie vor Ansteckungsquellen dar - etwa die Disco. Bekanntlich wird beim Tanzen auch mal heftig geatmet. Mehr

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse  über das Corona-Virus sind umstritten, die Studienlage ist dünn: Wie gefährlich sind Klimaanlagen bei der Verbreitung von Aerosolen/Speicheltröpfchen? Mehr...

In geschlossenen Räumen ist jedoch die Ansteckungsgefahr kaum zu bannen. Hier schweben Coronaviren stundenlang durch die Luft. Besser als 1,5 Meter Abstand schützt häufiges Lüften
In geschlossenen Räumen ist jedoch die Ansteckungsgefahr kaum zu bannen. Hier schweben Coronaviren stundenlang durch die Luft. Besser als 1,5 Meter Abstand schützt häufiges Lüften.

 Das müssen Sie über Sars-CoV-2 (Virus) und Covid-19 (Erkrankung) wissen (wischen/klicken)

 
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse  über das Corona-Virus sind immer noch spärlich und teilweise umstritten: Totzdem zeichnet sich ab, dass die Ansteckungsgefahr in geschlossenen Räume am grössten ist. Mehr.
 
Wichtige Erkenntnisse:  Ein Huster, Nieser oder lautes Sprechen, Singen, Brüllen oder tief Atmen im falschen Moment kann tödlich für Ihre Mitmenschen sein. Denn das Virus Sars-CoV-2 hält sich möglicherweise bis zu zwölf Minuten in der Luft. Eine wichtige Erkenntnis. Das erklärt auch, warum Länder wie Taiwan nur schwach von der Pandemie betroffen sind. Neben strikten Tracing-Massnahmen gehören Atemschutzmasken und weitere strenge Hygiene-Regeln schon lange zum Alltag. Mehr über die Übertragung von Corona-Viren...
 
Wichtige Erkenntnisse: Virus Sars-CoV-2 haftet extrem lang auf glatten Oberflächen wie Chromstahl, Plastikverkleidungen, Papier, Plastik- und Kartonverpackungsmaterial. Mehr..
Symbolbild (auf Bild klicken/wischen) Verhaltenstipps einer Ärztin, die in Italien im Einsatz steht - Virus ist sehr hartnäckig. Mehr...
Die Instruktionen für Mitarbeitende. Mehr...
 
 
Sars-CoV-2/Covid-19, die vorläufigen Erkenntnisse (Stand 10.03.2020)
                                       
Das Corona-Virus breitet sich aus und  
verunsichert die Bevölkerung. Der Erre-
ger der neuartigen Lungenkrankheit ist 
von Mensch zu Mensch übertragbar. Er   
kann zu Atembeschwerden, Lungenentzün- 
dung und hohem Fieber führen. In den   
meisten Fällen verläuft die Krankheit  
nach Einschätzung von Experten aber    
mild bis symptomfrei.                  
                                       
Was man bisher weiss
Noch ist vieles nicht geklärt. Auf den 
folgenden Seiten geben wir einen Über- 
blick darüber, was man bislang über das
Virus weiß. Wo kommt es her? Was sind  
die Symptome? Wie kann man sich schüt- 
zen, wo bekommt man Informationen? 

                                     
Das neuartige Virus heißt Sars-CoV-2.  
Der Name weist auf die enge Verwandt-  
schaft zum SARS-Virus hin, das 2002/   
2003 eine Epidemie ausgelöst hatte. Es 
steht für "Schweres Akutes Atemwegs-   
syndrom". Das Virus wurde erstmals Ende
vergangenen Jahres in der chinesischen 
Stadt Wuhan entdeckt und ist ein Stamm,
den man zuvor nicht beim Menschen      
gefunden hatte.                        
                                       
Covid-19 heißt die durch das Virus aus-
gelöste Atemwegserkrankung. Ein Impf-  
stoff ist noch nicht in Sicht. Derzeit 
werden verschiedene Wirkstoffe getes-  
tet, die die Symptome eindämmen sollen.
 
Wie steckt man sich an?                                      
Vermutlich wird Sars-CoV-2 auf dem     
Luftweg weitergetragen. Menschen atmen 
winzig kleine, mit Erregern bestückte  
Tröpfchen ein, die beim Husten oder    
Niesen entstehen. Auch Flächen und     
Griffe, die von Infizierten angefasst  
wurden, gelten als Infektionsquellen.  
                                       
Wie bei Infektionskrankheiten üblich,  
können Menschen den Erreger unwissent- 
lich in der Inkubationszeit weiterge-  
ben, in der Zeit also, in der die      
Krankheit noch nicht ausgebrochen ist. 
Dadurch sind Infektionen schwer einzu- 
dämmen. Die Inkubationszeit dauert nach
derzeitiger Kenntnis bis zu 14 Tage. 
 
Was sind die Symptome?                           
Die Erkrankung tritt in der Regel als  
Erkältungskrankheit in Erscheinung. Sie
kann zu Atemwegsbeschwerden, Fieber,   
Husten, Halskratzen und Schnupfen füh- 
ren. Einige Betroffene leiden auch an  
Durchfall. Bei einem Teil der Patienten
scheint das Virus schwerer zu verlaufen
und zu Atemproblemen und Lungenentzün- 
dungen zu führen. In einzelnen Fällen  
gibt es gar keine Symptome.            
                                       
Behandelt wird die Krankheit symptoma- 
tisch, das heißt mittels Gabe von Sau- 
erstoff, Antibiotika, fieber- und      
schmerzsenkenden Therapien sowie Stabi-
lisierung des Flüssigkeitshaushaltes.
 
Wie gefährlich ist das Virus?                                       
Das Virus wird schneller übertragen als
gedacht. Denn es vermehrt sich, ähnlich
wie Grippeviren, bereits im Rachen, und
nicht in der Tiefe der Lunge.          
                                       
Die Wahrscheinlichkeit, an der Krank-  
heit zu sterben, liegt nach Informatio-
nen der Weltgesundheitsorganisation WHO
in der chinesischen Stadt Wuhan, wo das
Virus erstmals festgestellt wurde, bei 
2 bis 4 Prozent, im nicht-chinesischen 
Raum bei 0,7 Prozent. Zum Vergleich:   
Die Sterberate bei Grippe beträgt rund 
0,1 Prozent. Gefährdet sind vor allem  
ältere Menschen und solche mit chroni- 
schen Grunderkrankungen. 
 
Was tun bei einem Corona-Verdacht?                                    
Personen, die einen engen Kontakt mit  
einer Person hatten, bei der Sars-CoV-2
im Labor nachgewiesen wurde, oder sich 
in einem Risikogebiet aufgehalten ha-  
ben, sollten Kontakte zu anderen Perso-
nen vermeiden und sich unverzüglich mit
dem zuständigen Gesundheitsamt in Ver- 
bindung setzen. Die Kontaktdaten kann  
jeder über die Datenbank des Robert    
Koch-Instituts abfragen.               
                                       
Das Gesundheitsamt befragt die Person, 
um das individuelle Risiko festzustel- 
len und gegebenenfalls zu testen. Auch 
das Bundesgesundheitsministerium infor-
 
Wie kann man sich schützen?                                         
Um eine weitere Ausbreitung des Corona-
Virus zu verhindern, sind verschiedene 
Hygieneregeln zu beachten, die auch zum
Schutz vor Grippeviren empfohlen       
werden:                                
                                       
- gründliches Händewaschen mit Seife   
                                       
- nicht ins Gesicht fassen, Kontakt zu 
Schleimhäuten von Nase, Ohr und Auge   
vermeiden                              
                                       
- in die Armbeuge niesen               
                                       
- benutzte Taschentücher schnell       
entsorgen                 
 
Auslöser für das Sars-CoV-2-Virus                                          
Forscher gehen davon aus, dass das Co- 
ronavirus erstmals auf dem Huanan-Markt
in der chinesischen Stadt Wuhan auf den
Menschen übergesprungen ist. Neben     
Fisch wird dort auch mit wilden Tieren 
gehandelt.                             
                                       
Die WHO sucht noch nach der tierischen 
Quelle für das neue Virus. Bekannt ist:
Das Reservoir aller Coronaviren sind   
bestimmte Fledermaus-Arten, die Hufei- 
sennasen-Fledermäuse. Da Fledermaus und
Mensch nicht so eng in Berührung kom-  
men, dass eine Übertragung stattfinden 
könnte, geht die Wissenschaft von einem
Zwischenwirt aus.           
 
Informationen im Internet              
                                       
Robert Koch-Institut                   
www.rki.de                             
                                       
Bundeszentrale für gesundheitliche     
Aufklärung                             
www.infektionsschutz.de                
                                       
Bundesgesundheitsministerium           
www.bundesgesundheitsministerium.de    
                                       
Außenministerium (bei Reisen)          
www.auswaertiges-amt.de                
                                       
Dossier zum Corona-Virus               
www.rbb-online.de/rbbpraxis   
(Quelle: ARD)

Frühere Beiträge zu Hygiene und Lebensmittelsicherheit  ....

Symbolbild/(auf Bild klicken/wischen) "Nennt endlich die Namen der fehlbaren Wirte", fordern bekannte Schweizer Köche. Das Problem wird in der Branche und bei den involvierten Ämtern kontrovers diskutiert, denn der sogenannte Hygiene-Pranger könnte schlimme Folgen für einzelne Betriebe nach sich ziehen, und dies wegen Kleinigkeiten. Nur nebenbei: Ein grosses Angebot im Restaurant (grosse Speisekarte) ist nicht selten mitverantwortlich für Hygieneprobleme. Sie finden auf dieser Website zahlreiche Hinweise dazu. Mehr...

Was Gästen in Schweizer Restaurants zum Teil zugemutet werde, zeige eine Analyse von Kontrollen, schreibt der Schweizer "Blick": Nicht nur spotten die hygienischen Verhältnisse jeder Beschreibung, auch bei der Deklaration von Fisch oder Fleisch wird betrogen", heisst es weiter.  Mehr...

"Im Jahr 2018 wurden fast 800 Schweizer Wirte angezeigt – wegen Bakterien, Schimmel und Ungeziefer. Um welche Lokale es sich handelt, erfahren Gäste aber nicht". So titeln Publikumsmedien. Da werden alte Geschichten aufgewärmt  - trotzdem: Nicht nur die schwarzen Schafe, sondern die ganze Branche gerät in ein schlechtes Licht. Ausserdem wird auf diese Weise der Boden für die "Hygiene-Ampel" vorbereitet. Mehr...

Chefsache Hygiene: Die Einhaltung der Kühlkette wird bei sommerlicher Hitze zum Knackpunkt. Die Tipps richten sich beileibe nicht nur an Privathaushalte. Mehr...

Chefsache Hygiene: Verkeimte Eismaschinen, verkeimte Hände - beim Umgang mit Eiswürfeln besteht Informationsbedarf. Mehr...

Vancouver/Kanada: 80 Norovirus-Fälle im Flughafenhotel Richmond. Mehr...

Mäuseplage - das kommt in den besten Betrieben vor. Das gibt es seit jeher vor allem in historischen Bauten. Nur: Heute hat jeder ein Smartphone dabei. Die Folgen können Sie sich ausmalen. Im Fall "Rice-up" an der Zürcher Bahnhofstrasse ist die Sache für die Gastronomen noch glimpflich abgelaufen. Mehr...

Gleicher Lappen für Toilette und Tasse - das Video. Mehr...

 Magazin "Focus" liefert den Schnelltest für Hygiene in Hotelzimmern. Mehr...

 Pfefferstreuer im Restaurant: Verheerende bakteriologische Befunde. Mehr...

Hurghada, der Autopsiebericht (s. auch unten). Mehr..

Hurghada, Ägypten. Nach dem Tod eines britischen Paars in einem Hotel im ägyptischen Badeort Hurghada gibt es weiterhin keine offiziellen Angaben über die Ursache. Doch Medienberichten zufolge verdichten sich die Hinweise darauf, dass das Essen vor Ort mit gefährlichen Bakterien verunreinigt gewesen sein soll.  Mehr...

Wer ohne entsprechende Vorkenntnisse ein Restaurant oder einen Imbiss eröffnen will, soll nach dem Willen der Bundesländer künftig einen „Hygieneführerschein“ machen. Mehr...

Jörg Müller ist gelernter Molkereimeister. Und er kontrolliert seit 28 Jahren lebensmittelverarbeitende Betriebe und somit auch die Gastronomie. Schon die Speisekarte im Aushang gibt dem Profi erste Hinweise auf den Zustand des Betriebes, der eine Inspektion über sich ergehen lassen muss. Mehr...

Angstmacherei, Zweckpessimismus oder Realität? Ein Ausbruch lebensmittelbedingter Erkrankungen könne ein Restaurant Millionen kosten, sagen Forscher der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health http://jhsph.edu - lesenswert ist die Zusammenfassung der Studie allemal. Mehr...

Hygiene-Gütesiegel: Hamburgs Regierung versucht es auf die sanfte Tour. Und  gut geführte Betriebe werden wohl mitmachen. Statt Ampel und Pranger will  Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storchs Hygiene im Restaurant mit einem Gütesiegel auszeichnen. Mehr...

Seifenreste in Hotels? Peanuts? Nein. Selbst bloss ein Mal gebrauchte Seifen im Hotelzimmer müssen logischerweise entsorgt werden.  So wandert täglich tonnenweise Seifenreste in den Müll - Verschwendung pur. Nun nun will ein US-Startup Abhilfe schaffen. Die Reste sollen eingesammelt und  einwandfrei aufbereitet werden.  Das soll Menschen in Drittweltländern zu Gute kommen. Diese leiden oft unter schlechten hygienischen Bedingungen, Ursache mancherlei Krankheiten. Mehr...

Neu: Handmessgerät zur schnellen Bestimmung der Gesamtkeimzahl von Hähnchenbrust. Mehr...

Schweiz: Dauerthema Schulung. Der Kanton Schaffhausen stellt jetzt seinen Gastrobetrieben gratis eine niederschwellige Schulungsplattform zur Verfügung. Mehr...

Hygiene = Chefsache. Die Sauberkeit von Trinkgläsern hat das NDR-Ratgeberformat "Markt" in sechs Restaurantketten in Norddeutschland untersuchen lassen. In Proben aus den Restaurants Gosch und Sausalitos fand ein Labor Darmkeime. Mehr...

Mehr Falschdeklarationen und gesundheitsgefährdende Lebensmittel in Handel und Gastronomie. Wegen Verstössen gegen das Lebensmittelgesetz reichen die kantonalen Labore der Schweiz jedes Jahr mehrere hundert Strafanzeigen ein. Allein 2015 waren es 892 Strafanzeigen, wie aus der letzten Statistik des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen hervorgeht. Mehr...

Lebensmittelkontrolle Graubünden: Die häufigsten Fehler. Bei den beanstandeten Speisen in Restaurants handelte es sich am häufigsten um Teigwaren. Dabei handle es sich um vorgekochte Teigwaren, die nur noch kurz erhitzt werden müssen. «Wichtig ist hier, dass das Abkühlen schnell geht, benötigte Geräte sauber sind und das Personal saubere Hände hat», erklärt Pius Kölbener, Kantonschemiker von St. Gallen. Würden Teigwaren zu lange bei hohen Temperaturen aufbewahrt, könnten sich Keime gut ausbreiten. «Am besten kühl lagern, bei 4 Grad Celsius sind die Teigwaren für einige Tage haltbar», so Kölbener. Mehr...

Hygiene/In Luzern gehen die Wellen hoch - das Thema ist in der Branche hinlänglich bekannt (s.auch unten). SP-Kantonsrätin Marlene Odermatt fordert  gemäss der Zeitung Zentralplus via Postulat mehr Transparenz als Reaktion auf mehrmalige Hygieneverstösse in einem Luzerner Gourmetlokal. Das gebüsste Restaurant outete sich schliesslich "freiwillig" selber: Der Wirt des «Maihöfli» entschuldigte sich und gelobte Besserung (Zentralplus berichtete). Doch das Postulat weckt Widerstand bei Gastronomen wie Florian Eltschinger, Co-Geschäftsleiter der Gastronomiekette Remimag. Mehr...

Chefsache: Hygieneverstösse können den Fortbestand des Betriebs gefährden. Schon kleine Verstösse, die aber wiederholt bei Kontrollen festgestellt werden, können üble Folgen haben. Ein Bericht über ein Gourmet-Restaurant in Luzern. Mehr..

Gastronomen laufen Sturm. Für Betreiber von Restaurants und Bäckereien steht Anfang 2017 im Düsseldorfer Landtag eine spannende Entscheidung an. Dann soll das Parlament über ein von NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Die Grünen) geplantes Gesetz entscheiden: das sogenannte Kontrollergebnis-Transparenzgesetz, besser bekannt als Hygiene-Ampel. Mehr...

Mangelnde Hygiene: US-Behörden stellen den Stars der TV-Kochshows  ein schlechtes Zeugnis aus. Viel zu viele halten grundlegende Vorschriften für gute Lebensmittelhygiene nicht ein. Zwei Forscherinnen haben verschiedene Koch-Shows analysiert, die im Fernsehen ausgestrahlt wurden. Mehr...

Fettarm, proteinreich, leichtverdaulich und relativ preisgünstig obendrein ist es, das Pouletfleisch. Also ideal für Jung und Alt. Ideal für die Gastronomie und besonders für Multi-Unit-Betriebe. Doch die modernen Produktionsmethoden hinterlassen immer mehr gesundheitsgefährdende Spuren. Das Thema ist unbequem, doch es geht uns alle an. Eines Tages könnte es sein, dass wir persönlich davon betroffen sind. Dann nämlich, wenn bei einem medizinischen Notfall alle Antibiotika versagen. Mehr...

Düsseldorf. Umstritten ist sie in der ganzen Republik, und sie wird  von den Berufsverbänden seit Jahren bekämpft, die sogenannte Hygiene-Ampel. Doch jetzt scheinen die Befürworter in Nordrhein-Westfalen die Oberhand zu erlangen. Nach einer Übergangsphase sollen Konsumenten an jedem Café, an jeder Bäckerei und jedem Restaurant in NRW sehen können, wie die amtlichen Betriebskontrollen ausgefallen sind. Mehr...

"Uncoole" Bewohner in Eiswürfeln. Mit der Hygiene bei Eis­würfeln ist es in Schweizer Bars und Res­taurants nicht zum Besten bestellt. Das zeigt eine Stichprobe des Konsumentenmagazins Saldo in 70 Restaurants. Fast jede dritte Probe enthielt Darmbakterien. Das ist schlecht für das Image einer Branche, die ohnehin in der Dauerkritik steht. Mit einfachen Hygienemassnahmen wie regelmässigem Händewaschen liesse sich das Resultat entscheidend verbessern. Ferner:  Eismaschine regelmässig warten und desinfizieren, Geräte wie Schaufeln, Formen und Behälter gründlich reinigen. Periodisch sollte die Wasserqualität überprüft werden. Mehr...

 Eisproduktion - die Hygieneregeln im  Überblick. Mehr...

Luzern: Ein an Tuberkulose erkrankter Mitarbeiter arbeitete trotz Beschwerden monatelang in einem Restaurant und steckte mindesten vier Personen an. Von wo stammt der  "Mann", hat er einen Migrationshintergrund? Persönliches über den Fall wird von den Medien bei der Berichterstattung verschwiegen, wohl mit Blick auf das Arztgeheimnis. Trotzdem muss man sich nicht wundern, wenn Vorwürfe  ("Lügenpresse") aus gewissen Kreisen immer lauter werden. Mehr über den Turberkulosefall...

Bern: 60 Prozent der Lebensmittel verarbeitenden Betriebe inklusive Metzgereien und Käsereien mussten 2015 Beanstandungen der Lebensmittelkontrolle entgegennehmen - die Anzahl schwerer Fälle mit Strafanzeige stieg von 70 (2014) auf 122. Mehr...

Hygiene im Hotel-Restaurant ist längst Chefsache. Wer hier die allgemeinen Sorgfaltsregeln unbeachtet lässt, gefährdet seinen Betrieb. Durch Internetplattformen wie Whisper verschärft sich die Situation nochmals. Mitarbeitende, mitunter auch ehemalige, verbreiten  hier anonym Informationen über Interna, wie Putzmethoden und - intervalle im Hotel. Mehr...

Qualitätssiegel ja, Kontrollaushang fakultativ: Dieses Modell praktiziert der Schweizer Kanton Zug. Gemäss der Zuger Lebensmittelbehörde ist es ein Erfolg - sowohl Wirte als auch die Gäste könnten damit leben, heisst es auf der Homepage. Wer als Gastronom gute Noten hat, kann dies beim Eingang auch publik machen. So hat der Gast zumindest die Wahl - will der Wirt seinen Kontrollaushang nicht zeigen, wird er seine Gründe haben. Das ist naheliegend. Nun liegt dem Solothurner Kantonsrat ein Vorstoss vor, der sich an das Zuger Modell anlehnt. Die Wirte werden dennoch nicht begeistert sein. Mehr...

Hygiene im Hotelzimmer wird zum Dauerthema. Lange standen die Küchen im Focus der Kritik. Neuerdings gehören auch Fernbedienungsgeräte, Telefonhörer, Kissen und Bettüberzüge gehören zu den bevorzugten Objekten der oft von der Publikumspresse beauftragten Hygieneinstitute. Mehr...

So denken Gastronomen über die Hygieneampel: Qualitätssiegel ja, Kontrollaushang nein. Die Bundesregierung hat einen Vorstoss bezüglich Hygieneampel vorläufig aufs Eis gelegt. Grund: Erhebliche Rechtsunsicherheit. Doch einzelne Bundesländer planen eine neue Initiative im Bundesrat. Der Gesetzentwurf zum Aushang von Lebensmittelkontrollergebnissen stößt erwartungsgemäss in seiner aktuellen Form in der Gastronomie auf wenig Gegenliebe: Mit 58,6% sind über die Hälfte der befragten Führungskräfte aus der Hotellerie und Gastronomie gegen eine Hygiene-Kennzeichnung des Betriebes, 73% lehnen ab, das die Testergebnisse öffentlich gemacht werden. Das förderte eine Umfrage bei FBMA-Mitgliedern zutage. Mehr...

Hygiene-Kontrolleure hatten bisher einen besonderen Augenmerk auf die Küchen von Hotellerie und Gastronomie. Immer aktueller wird auch die Hygiene im Hotelzimmer. Es werde wegen des Kostendrucks in der Brancher nur noch oberflächlich geputzt, hört man immer öfter. Mehr...

Gastronomen aus Duisburg wollen eine von Verbraucherschützern im Internet präsentierte "Gastro-Ampel" abschalten. Sie wehren sich vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf dagegen, dass die Stadt Duisburg Daten an die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen weitergibt. Das Gericht will an diesem Freitag (10 Uhr) mehrere Klagen Duisburger Gastronomen verhandeln. Es wird mit einem Urteil gerechnet.

Duisburger Wirte wollen Gastro-Ampel abschalten lassen - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburger-wirte-wollen-gastro-ampel-abschalten-lassen-id10452257.html#plx618091772

Handschuhe schaffen Pseudo-Sicherheit.  Dass es der Hygiene in einem Lebensmittel-Betrieb keinen Abbruch tut, wenn die Mitarbeiter mit bloßen Händen arbeiten, zeigt ein Beispiel aus Großbritannien. Die Sandwich-Firma Greencore in Nottinghamshire stellt drei Millionen belegte Toasts pro Woche her und liefert sie an große Supermarktketten wie Coop aus. Mehr...

 IHK Bayern schaltet onlinehilfe-lebensmittelhygiene.de auf.  Mehr...

Hoffentlich ein wegweisendes Urteil: Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat die sogenannte Gastro-Ampel als unzulässig eingestuft. Die Warnfunktion der Ampel mit den Farben Grün, Gelb und Rot könne nicht konkreten Tatsachen zugeordnet werden, so die Begründung. Mehr...

Duisburger Wirte ziehen wegen der umstrittenen Hygiene-Ampel vor Gericht. Mehr...

Risiko Geflügelfleisch. Das Problem ist in nahezu allen Grossküchen bekannt. Geflügelfleisch, das längere Zeit ungekühlt gelagert oder unsachgemäss behandelt wird, stellt eine Gefahr für die Gesundheit dar. Das St. Galler Amt für Verbraucherschutz warnt deshalb vor rohem Geflügelfleisch für Weihnachtsmenüs. Hintergrund ist eine Studie, über die das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Juli informierte. In der Schweiz erkrankten demnach jährlich zwischen 7000 bis 8000 Personen an einer Campylobacter-Infektion. Etwa die Hälfte der Fälle traten während der Festtage auf - nach dem Verzehr von Fondue Chinoise. Mehr...

Keime aus industrieller Tierhaltung werden immer mehr zum Risiko für die Gastronomie. Mehr...

Fleischskandal in China, Schimmelbrötchen, Rückstände im Tierfutter, die Zusammenfassung bei focus.de. Mehr...

 

Prominente wie  Sarah Wiener, Johann Lafer, Cornelia Poletto und Tim Raue fordern, dass die Ergebnisse von Hygienekontrollen öffentlich gemacht werden.  Dabei sollen Restaurants und Gastronomie-Betriebe angehalten werden, die Resultat der Inspektionen in Form eines Smiley-Logos im Betrieb auszustellen - nach dänischem Vorbild. Manchen Berufskollegen wird diese Forderung sauer aufstossen, aber auch Politik und Verbände halten nicht von diesem "Pranger". Mehr...

 

Lieferheld und Foodwatch unterstützen Smiley-Einführung. Mehr...

Schweiz/Sonntagblick und die Hygiene. Au wei. Gross aufgemachte Titelgeschichte - der Sonntagsblick legt nochmals nach. Bereits in der vorletzten Ausgabe wurde das Thema Hygiene in der Gastronomie und die öffentliche Zertifizierung/Kennzeichnung ("Pranger", Smiley, Ampel) am Eingang der Restaurants sowie die Publikation im Internet thematisiert.  Zitiert werden bekannte Schweizer Köche, welche fehlbare Berufskollegen rügen und mehr Transparenz fordern. Doch wie genau lauteten die Fragen, die an die prominenten Köche gestellt wurden? Bekanntlich kann man mit der entsprechenden Fragestellung nahezu jede gewünschte Antwort provozieren. Der Sonntagsblick-Artikel wird bei vielen Fachleuten alles andere als Begeisterung auslösen, wurde doch eine öffentliche Kennzeichnung der fehlbaren Betriebe bisher immer als kontraproduktiv betrachtet. Auch entsprechende Vorstösse im Parlament fanden keine Unterstützung.  Zum Artikel...

 

chwarze Schafe. Im Kanton Schwyz soll nach Meinung des Branchenverbands Gastro Schwyz die Wirteprüfung wieder eingeführt werden. Der Verband will damit gegen schwarze Schafe in den Küchen vorgehen. Der Kanton hatte 1997 den Fähigkeitsausweis für Wirte abgeschafft. Mehr...

Zürich: Jahresbericht 2013 des Kantonalen Labors beanstandet Gemüse (Tomaten, Asia-Gemüse) und den Umgang mit leicht verderblichen Lebensmitteln in Gaststätten

Restaurantküchen strenger kontrolliert als Operationssäle! Zu diesem Schluss kommen comparis.ch und das Konsumentenforum kf. Sie hatten die Kantone zu Infektionen in Spitälern und zu ihrer Verantwortung als Gesundheitsaufsicht befragt. Mehr...

Dauerthema Kennzeichnung: Verbraucherschützer fordern zum xten Mal, dass Hygienemängel und Verstösse gegen die Lebensmittelverordnungen in Restaurants öffentlich gemacht werden sollen. Mehr...

Hygienerichtlinien im Betrieb durchzusetzen, ist eine wichtige Aufgabe für Führungskräfte in Lebensmittelbetrieben. Jamie Olivers Edelmetzgerei Barbecoa geriet bereits im Januar ins Visier der Lebensmittelinspektoren. Und die wurden fündig. Fatal dabei: Oliver wird von den Medien weltweit durch den Kakao gezogen, obwohl der Leiter der Metzgerei für Missstände wie Mäusekot und abgelaufene Waren verantwortlich ist. Mehr...

GVG - Pflästerlipolitik? Vor einem Jahr stellte Gastrosuisse die neue Hygiene-Leitlinie für die «Gute Verfahrenspraxis im Gastgewerbe», kurz GVG, vor. Man habe sich damit selbst hohe Hygiene-Standards gesetzt, nach denen auch kontrolliert werde, heisst es bei Gastrosuisse. Für Konsumentenschützerin Sara Stalder ist jedoch klar: «Diese Selbstregulierung funktioniert nicht, das ist reine Pflästerlipolitik.» Sie hält weiterhin an der Forderung nach einem nationalen Hygieneausweis fest: «Es gibt sonst immer ein paar wenige schwarze Schafe, die den Ruf der ganzen Branche belasten.» Mehr...

"The Dinner" im Mandarin Oriental, London.Normalerweise ist hier nur das Essen teuer. Nun kam es auch die Gäste teuer zu stehen. Im Londoner Nobelrestaurant „Dinner“ ist der Norovirus ausgebrochen. Starkoch Heston Blumenthal hat nicht zum ersten Mal Probleme mit einer Epidemie. Mehr...