10
Tue, Mar

Symbolbild.Klicken/Wischen Sie über das Bild, um den gesamten Text zu lesen
Kommentar von artichox-Chefredakteur Christian Meyer
TV-Gastronom Christian Rach sagt der Branche eine düstere Zukunft voraus.
Welche Art Gastronomie meint Rach angesichts des Fast-Food- und Fast-Casual-Booms? Er redet über sein Arbeitsfeld, die bediente Gastronomie (Full Service) mit Qualitätsansspruch.  "Allein in Hamburg fehlen in der Hotellerie und Gastronomie 5000 qualifizierte Arbeitskräfte", sagte Rach im November 2019 anlässlich einer Preisverleihung. Später wiederholte er seine pessimistische Ansichten in Kerners TV-Show. Hat der gute Christian mit der Schliessung des "Rach&Ritchy" (siehe unten)  etwa abgehalftert und den Anschluss verloren? In unseren Breiten herrscht bekanntlich freie Marktwirtschaft. Die Akteure sind also im Zugzwang - in Sachen Fachkräfte- und Lehrlingsmangel müssen Lösungen her. Welche Antworten hat der Kapitalismus in der Regel auf eine Krise, wie sie jetzt vorliegt? Wo liegen die Probleme?

(Klicken Sie/Wischen Sie über das Bild, um den ganzen Text zu lesen)

Deutschlands Brauereien bereiten die Öffentlichkeit auf Bierpreiserhöhungen in Restaurant vor - angesichts der Ramschpreise von Dosenbier oder auch Kastenbier beim Discounter eine Provokation für Wirte. Ausserdem kommt beim  Vorgehen der Braukonzerne der Verdacht auf Preisabsprachen auf. Mehr...

(klicken/wischen) Mit  Kunstfleisch aus Pflanzenprotein und -fasern will  „Planted Chicken“, ein Zürcher Start-up, demnächst auch den deutschen Markt erobern. Das Versprechen: Ihr Fleisch auf Pflanzenbasis soll genauso gut schmecken wie echtes Hähnchenfleisch, aber zugleich gesünder sein. Und vor allem müssen dafür keine Tiere sterben. Wobei: Urteile wie "täuschend echt" sind mit Vorsicht zu geniessen. Die Veganer-Bewegung hat nun mal viele Sympathisanten auf Redaktionen Mehr...

 
 

Symbolbild
Kommentar von artichox-Chefredakteur Christian Meyer
Was Journalisten in Publikumsmedien über Restaurants schreiben, kann der Branche nicht einerlei sein.
Oft liefern sie interessante Hinweise zum Zustand der Gastronomie. Mischa Stünzi vom Berner "Bund" macht ein paar Bemerkungen zu Spitzenrestaurants unter dem Titel "Bern braucht kulinarische Leuchttürme". Die Grösse eines Ortes habe nichts mit der Rentabilität eines Spitzenrestaurants  und dessen Betrieb würde auch in kleinen Orten funktionieren. Er bringt dazu ein Beispiel aus der abgelegenen skandinavischen Provinz. Das stimmt, aber leider nur teilweise.
Was Mischa nicht anspricht, beziehungsweise nicht weiss: Preisgekrönte Restaurants abseits der grossen Routen haben oft eine jahrelange Anlaufzeit. Dies schaffen sie nur dank hartem Einsatz, günstigen Mietbedingungen und viel Talent ihrer Köchinnen/Köche. In Städten wie Bern ist ein derart zeitraubender Aufbau mit dem Ziel der Rentabilität  nur in Ausnahmefällen möglich. Nämlich dann, wenn beispielsweise ein gut rentierender Hotelbetrieb quersubventioniert und auf einen Spitzenkoch als Aushängeschild setzt. Oder ein Mäzen zur Stelle ist.
Warum funktioniert oftmals in der Provinz, was in Städten für Gastronomen nahezu unmöglich ist? Der Grund ist einfach - die Mieten selbst an peripheren städtischen Lagen sind zu hoch. Und: Auch einem gut laufenden Hotel kann der Unterhalt eines Spitzenrestaurants schlicht zu teuer werden, wie man am Beispiel des Berner "Meridiano" im Hotel Allegro sieht. Der Betrieb des 16-Punkte-Restaurants (GM) wird per 1.1.2020 eingestellt. Mehr über die Berner Gastroszene...

 

(Klicken/wischen) Essig im Drink - Eintagsfliege oder Megatrend? Die Beurteilung von Hypes fällt manchmal  auch ausgewiesenen Fachleuten schwer. Im vorliegenden Fall  - Essig im Cocktail - dürfte es sich eher um eine Zutat handeln, die Bestand haben wird. Mehr...

 

More Articles ...

HINWEIS

Diese Webseite verwendet neben technisch notwendigen Cookies auch solche, deren Zweck, die Analyse von Websitezugriffen oder die Personalisierung Ihrer Nutzererfahrung ist.