(Auf Bild klicken/wischen)
Kommentar von artichox-Chefredakteur Christian Meyer
Quartier-Gastromeile? Wo gibts denn sowas? Eine Häufung von Gastronomiebetrieben kommt normalerweise nur an gut frequentierten städtischen Lagen vor. Nicht so an der Belpstrasse zwischen City West und Eigerplatz, in der Berner Vorstadt: Sind per Zufall wieder mal alle Restaurants und Fast-Food-Läden im Betrieb, sind es stolze 18 an der Zahl - und dies gedrängt auf ein paar hundert Metern. Pizza gleich mehrfach, Kebab, Asia-Food, eine Bar, ein öffentliches Personalrestaurant, Kaffee und Kuchen, ein Restaurant mit Ambitionen. Und behaupten kann sich sogar eine waschechte Quartierbeiz ("Eckkneipe") mit Mini-Karte, geführt von einem cleveren Kollektiv mit insgesamt sechs Restaurants in Bern.
D/Hygienepranger: Topf Secret legt zu
D/Verbraucherschutzorganisation Foodwatch wirbt für Plattform Topf Secret. Zugriffe steigen. Mehr...
Das Portal macht Hygieneberichte öffentlich - nicht zur Freude der betroffenen Wirte. Mehr...
Duisburger Wirte wollen Gastro-Ampel abschalten lassen - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburger-wirte-wollen-gastro-ampel-abschalten-lassen-id10452257.html#plx618091772
D/Bierpreise - da ist Konfliktstoff drin
Deutschlands Brauereien bereiten die Öffentlichkeit auf Bierpreiserhöhungen in Restaurant vor - angesichts der Ramschpreise von Dosenbier oder auch Kastenbier beim Discounter eine Provokation für Wirte. Ausserdem kommt beim Vorgehen der Braukonzerne der Verdacht auf Preisabsprachen auf. Mehr...
Food - die Trends 2020
(Klicken/wischen) Noch mehr Food Trends - diesmal aus USA. Mehr...
Neue Deutsche Küche oder "New German Cuisine" - wird das was? Mehr...
Kommentar von Christian Meyer: "Gegessen wird immer"
Symbolbild.Klicken/Wischen Sie über das Bild, um den gesamten Text zu lesen
Kommentar von artichox-Chefredakteur Christian Meyer
TV-Gastronom Christian Rach sagt der Branche eine düstere Zukunft voraus. Welche Art Gastronomie meint Rach angesichts des Fast-Food- und Fast-Casual-Booms? Er redet über sein Arbeitsfeld, die bediente Gastronomie (Full Service) mit Qualitätsansspruch. "Allein in Hamburg fehlen in der Hotellerie und Gastronomie 5000 qualifizierte Arbeitskräfte", sagte Rach im November 2019 anlässlich einer Preisverleihung. Später wiederholte er seine pessimistische Ansichten in Kerners TV-Show. Hat der gute Christian mit der Schliessung des "Rach&Ritchy" (siehe unten) etwa abgehalftert und den Anschluss verloren? In unseren Breiten herrscht bekanntlich freie Marktwirtschaft. Die Akteure sind also im Zugzwang - in Sachen Fachkräfte- und Lehrlingsmangel müssen Lösungen her. Welche Antworten hat der Kapitalismus in der Regel auf eine Krise, wie sie jetzt vorliegt? Wo liegen die Probleme?
(Klicken Sie/Wischen Sie über das Bild, um den ganzen Text zu lesen)
Vegan/Planted Chicken: "Täuschend echt"
(klicken/wischen) Mit Kunstfleisch aus Pflanzenprotein und -fasern will „Planted Chicken“, ein Zürcher Start-up, demnächst auch den deutschen Markt erobern. Das Versprechen: Ihr Fleisch auf Pflanzenbasis soll genauso gut schmecken wie echtes Hähnchenfleisch, aber zugleich gesünder sein. Und vor allem müssen dafür keine Tiere sterben. Wobei: Urteile wie "täuschend echt" sind mit Vorsicht zu geniessen. Die Veganer-Bewegung hat nun mal viele Sympathisanten auf Redaktionen Mehr...
Kommentar zu Spitzenküche: Warum nicht Bern?
Symbolbild
Kommentar von artichox-Chefredakteur Christian Meyer
Was Journalisten in Publikumsmedien über Restaurants schreiben, kann der Branche nicht einerlei sein. Oft liefern sie interessante Hinweise zum Zustand der Gastronomie. Mischa Stünzi vom Berner "Bund" macht ein paar Bemerkungen zu Spitzenrestaurants unter dem Titel "Bern braucht kulinarische Leuchttürme". Die Grösse eines Ortes habe nichts mit der Rentabilität eines Spitzenrestaurants und dessen Betrieb würde auch in kleinen Orten funktionieren. Er bringt dazu ein Beispiel aus der abgelegenen skandinavischen Provinz. Das stimmt, aber leider nur teilweise.
Was Mischa nicht anspricht, beziehungsweise nicht weiss: Preisgekrönte Restaurants abseits der grossen Routen haben oft eine jahrelange Anlaufzeit. Dies schaffen sie nur dank hartem Einsatz, günstigen Mietbedingungen und viel Talent ihrer Köchinnen/Köche. In Städten wie Bern ist ein derart zeitraubender Aufbau mit dem Ziel der Rentabilität nur in Ausnahmefällen möglich. Nämlich dann, wenn beispielsweise ein gut rentierender Hotelbetrieb quersubventioniert und auf einen Spitzenkoch als Aushängeschild setzt. Oder ein Mäzen zur Stelle ist.
Warum funktioniert oftmals in der Provinz, was in Städten für Gastronomen nahezu unmöglich ist? Der Grund ist einfach - die Mieten selbst an peripheren städtischen Lagen sind zu hoch. Und: Auch einem gut laufenden Hotel kann der Unterhalt eines Spitzenrestaurants schlicht zu teuer werden, wie man am Beispiel des Berner "Meridiano" im Hotel Allegro sieht. Der Betrieb des 16-Punkte-Restaurants (GM) wird per 1.1.2020 eingestellt. Mehr über die Berner Gastroszene...