"Coda", Berlin. René Frank, Pâtissier des Jahres 2013 und bisher im "La Vie" in Osnabrück tätig, gleist in Berlin sein eigenes Projekt auf. Coda heisst die neuartige Dessertbar - und wohlweislich sucht sich Frank als Standort für dieses ungewöhnliche Projekt die Metropole Berlin aus. Wahrscheinlich wäre der Start in einem kleinen Ort von vornherein zum Scheitern verurteilt. Das Konzept hat er zusammen mit Oliver Bischoff entwickelt. Bischoff ist Geschäftsführer des Desgin-Büroset la benn mit Schwerpunkt Gastronomiekonzepte. erläutert Spitzenpâtissier René Frank seine Ideen. Die Konzept des Coda sei es, die experimentelle Pâtisserie der Spitzenküche für jeden zugänglich und verständlich zu machen. Die Gäste könnten zwischen einem und fünf Dessertgängen wählen, die zwischen acht und zwölf Euro kosten. Das Besondere sei ferner das Pairing (geschmacklich abgestimmte Kombination) mit Drinks", sagt Frank. Die Website...
Irene Forte jobbt bei Papa
(Bild: Irene Forte) Sir Rocco Forte heisst der Vater. Noch Fragen? Die eine seiner entzückenden Töchter heisst Irene, die andere heisst Lydia. Irene ist frischgebackene Single und jobbt momentan bei Papa. Doch zuerst studierte sie Romanistik in Oxford. Jetzt ist sie als Brand Managerin verantwortlich für ein neues Wellnesskonzept der Luxushotelkette Rocco Forte Hotels. Doch dabei wird es wohl nicht bleiben. Mehr...
Martin Candrian: "Dort Schub geben, wo es am nötigsten ist"
Martin Candrian
Martin Candrian ist der Kopf der Candrian Catering AG. Das Züricher Familienunternehmen, das keine Zahlen bekannt gibt – Umsatz je nach Quelle geschätzte 100 bis 120 Millionen Franken pro Jahr – betreibt das Gros der Restaurants im Hauptbahnhof Zürich und etliche weitere Lokale, so auch das "Clouds" und die Brasserie Lipp. "Bahnhofwirt" Candrian hat die operative Leitung bereits 2011 an seinen Sohn Reto abgegeben, bleibt der Firma aber als VR-Präsident erhalten. Er schildert, wie das ist, wenn man eine Vielzahl Betriebe gleichzeitig am Laufen halten muss. «Es ist wie beim chinesischen Variété-Künstler», sagt er. «Auf zehn Stäblein drehen zehn Teller. Sieben sind noch voll im Schuss, drei aber werden langsamer und beginnen zu wackeln. Der Mann ist ständig dran, dort wieder Schub zu geben, wo es am nötigsten ist.." Mehr...
Alain Passard: Auszeichnung für Lebenswerk
50 Best Restaurants/San Pellegrino-Liste. Im Juni werden wieder die weltbesten Restaurants gekürt. Die San-Pellegrino-Liste war bei aller Kritik an der Punktevergabe maßgeblich am Ruhm von Köchen wie Ferran Adrià, jahrelang Nummer eins, René Redzepi oder den Roca-Brüdern beteiligt. Im Vorfeld der Bekanntgabe holte man nun einen Mann vor den Vorhang, der mit seiner Gemüseküche neue Maßstäbe setzte: Alain Passard vom Arpége in Paris. Er wurde mit dem Preis für das Lebenswerk ausgezeichnet. Mehr...